Älter als alles andere von Menschen geschaffene
rundherum: Der Ziegelstadel.
Erste urkundliche Erwähnung: 1147 n. Chr. in der
Kirchenchronik von St. Johann; die Ziegel für das
Kirchendach kamen aus dem Ziegelstadel.
Schon im Mittelalter fertigte man aus dem heimischen
Lehm Ziegel. Dort wo heute die Gaststätte ist, stand
einst der Brennofen. Seit 270 Jahren werden keine
Ziegel mehr gebrannt. Das Gebäude wurde als Weberei,
Viktualienhandlung und schließlich als Gasthaus genutzt.
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Der alte Ziaglstadl hat längst schon gnua,
Er möcht sonst gar nix mehr als wie sei' Ruah'.
Doch er steht immer noch ganz stattlich da,
Drum bitt'schön tragts mir ihn noch lang net ab!
Machts meinetwegen d'raus a „Piberhöhln“,
A „'Hofratsstüberl“ oder was d'Leut wölln.
Für mich wird's stehts der „alte Ziaglstadl“ sein,
Dem ich mein' Bitt vortrag in dem Refrain:
Du alter Ziaglstadl ...
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